Das Kotti-Prinzip. Urbane Komplizenschaften zwischen Räumen, Menschen, Zeit, Wissen und Dingen

Datum: 
4. Juli 2018 - 20:30

Das Kotti-Prinzip. Urbane Komplizenschaften zwischen Räumen, Menschen, Zeit, Wissen und Dingen

Untertitel: 
Buchvorstellung und Diskussion (auf Englisch)
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Kurzbeschreibung: 

Buchvorstellung und Gespräch mit den Herausgeber*innen Christine Bock, Ulrich Pappenberger und Jörg Stollmann, den Autor*innen Nishat Awan, Ulrike Hamann & Sandy Kaltenborn, Yamil Hasbun Chavarría, sowie den Verleger*innen Ilka & Andreas Ruby. Moderation: Mathias Heyden.

Wem gehört die Stadt? Wer darf wohnen – wer muss gehen? Wer entscheidet darüber? Und mit welchen Mitteln? Ein halbes Jahr lang begleiteten Christine Bock und Ulrich Pappenberger die Mieter*inneninitiative Kotti & Co um zu verstehen, wie Sozialmieter*innen zu einflussreichen Akteuren der Berliner Stadt- und Wohnungspolitik wurden. Die Studie folgt der Akteur-Netzwerk-Theorie und erzählt von der Macht des Kollektivs. Sie beleuchtet anhand von Mappings, wie sich Räume, Menschen, Zeit, Wissen und Dinge zu Kompliz*innen eines wirkungsvollen Akteur-Netzwerk verbinden.

Das Kotti-Prinzip versammelt zudem Beiträge über die Beziehungen von Wissenschaft und Praxis und die Handlungsmacht, die aus der Kollaboration von Forscher*innen, Gestalter*innen und Aktivist*innen entstehen kann. Die Publikation möchte zur Reflexion anregen, welche Beiträge kritische Raumpraktiken zu Stadtpolitik und -entwicklung leisten. Und vor allem will sie dazu ermutigen, selbst aktiv zu werden, denn „klein sein heißt unverbunden sein, groß sein heißt verbunden sein.“ (Bruno Latour)

Who owns the city? Who is allowed to stay – who has to go? Who decides about it? And by what means? For about six months, Christine Bock and Ulrich Pappenberger accompanied the tenant initiative Kotti & Co to understand how tenants had become influential actors affecting Berlin's city and housing politics. The study employs an actor-network theory approach in order to talk about the power of the collective. By means of mappings, it sheds light on how spaces, people, time, knowledge and things connect as accomplices of an effective actor-network. The Kotti-principle assembles contributions on the relationship of science and practice and especially on the agency that is gained by the collaboration of researchers, designers, and activists. The publication aims to encourage reflecting on the contributions of critical spatial practices to urban politics and development. And above all, it wants to encourage to engage, because "the small is being unconnected, the big one is to be attached." (Bruno Latour)

Christine Bock, Ulrich Pappenberger, Jörg Stollmann (Hrsg.)
Das Kotti-Prinzip. Urbane Komplizenschaften zwischen Räumen, Menschen, Zeit, Wissen und Dingen
Ruby Press, 2018
ISBN 978-3-944074-25-2

Mit Beiträgen von / With contributions from: Nishat Awan, Christine Bock, Ulrike Hamann, Yamil Hasbun Chavarría, Andrej Holm, Sandy Kaltenborn, Ulrich Pappenberger, Jörg Stollmann. Buchgestaltung Alexander Kurzhöfer

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