Sloft Édition 01

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dérive No. 86: Kunst und Peripherie

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Die Architekt, Nr. 1/2022: Was ist gut? Ethik der Architektur

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ARCH+ 246

ARCH+ 246: Noch nie war der Ruf nach Gleichstellung und Chancengerechtigkeit innerhalb des hierarchisch organisierten Feldes konventioneller Architektur lauter als heute. Auch wenn nicht alle ihn mit derselben Dringlichkeit vernehmen, wächst der Anteil derjenigen, die über alle Bereiche der Disziplin hinweg aktiv an einem Wandel der Architektur arbeiten. Ihr Ziel: die Architektur zu einer ethischen und sozial wie ökologisch nachhaltigen Praxis zu machen.

Ausgangspunkt ist die Frage, wie Formen gesellschaftlichen Unrechts auf verschiedenen räumlichen Ebenen miteinander verflochten sind. Dabei wird deutlich, dass das Ringen für die Gleichstellung der Geschlechter in der gebauten Umwelt heute mit anderen Formen des Engagements für soziale Gerechtigkeit (Antirassismus, Antikolonialismus, dem Kampf gegen Trans- und Homophobie etc.) konvergieren muss. Als politisches Medium verstanden, kann Architektur auf der räumlichen Ebene dazu beitragen, ein neues Freiheitsversprechen einzulösen, dem eine transformative Idee von Gerechtigkeit zugrunde liegt.

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