- Bücher
- Diskurs
- Pro qm Berlin
Zur Aktualität eines Denkens zwischen Technik und Ästhetik
In den 1960er-Jahren entwickelte sich mit dem Strukturalismus eine neue Wissenschaftsströmung mit Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Das strukturelle Denken prägte auch eine neue wissenschaftliche Gestaltung, wie sie etwa an der HfG Ulm durch Max Bense, Max Bill und Tomás Maldonado postuliert wurde. Heute werden strukturalistische Ansätze unter dem Aspekt der regelbasierten Entwurfsmethoden mit digitalen Werkzeugen wieder aufgegriffen.
Das Buch zeigt, dass vom strukturellen Denken nach wie vor Impulse zu einer engen Verzahnung verschiedener Disziplinen erwartet werden, und lotet das Integrationspotenzial struktureller Ansätze in Architektur und Produktgestaltung aus.
Beiträge u.a.
Claus Dreyer: "Strukturale Ansätze in der Architekturtheorie der sechziger und siebziger Jahre"
Hermann Edel: "Strukturelles Denken an der Hochschule für Gestaltung Ulm"
Georg Vrachliotis: "Fritz Haller und der Mikrochip Architektur, Abstraktion und die Miniaturisierung des Technischen"
Luigi Cocchiarella: "Eine Bestätigung: Geometrische Ansätze des aktuellen Strukturalismusdiskurses in der Architektur"
Angèle Tersluisen: "Hauskybernetik"