Harald Fricke. Texte 1990–2007

Autor/Herausgeber: 
Bettina Allamoda, Jens Bal­zer, Detlef Kuhlbrodt und Cord Riechelmann (Hg.)

Harald Fricke. Texte 1990–2007

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Kurzbeschreibung: 

Der vorliegende Band versammelt ausgewählte Texte von Harald Fricke, der uns als Autor sowie Kulturredakteur der taz (aber auch manchmal: Kurator, DJ und Musiker) über zwei Jahrzehnte mit genauen, unmittelbaren Beob­achtun­gen zu Kunst, Musik, Film, Pop, Architektur, Mode und deren Politiken versorgt hat.

»Jede Geschichte wird organisiert: Anfang, Verlauf und Ende. Ihr Ziel ist es, eine Form des Erzählens zu produzieren, in der möglichst vollständig Informatio­nen geordnet und wiedergegeben werden. Das Prinzip der Ökono­mie beherrscht die Darstellung. Ereignisse werden archiviert, selektiert und ver­waltet. Doch die Unterscheidung in Fakten, Symbole und Modelle führt zwang­släufig zu einer Staffelung von Zeichenebenen, die sich im Glücksfall durch­dringen können. Der Reiz liegt darin, die einzelnen Schichten zu durchwüh­len, ständig neue Archive zu bilden und Modelle mit Fakten für eine kurze Zeit der Unordnung zu mischen, gerade um die Ordnung beständig in der Praxis zu prüfen. Auch Könige werden ab und zu umgebettet oder Museen nach aktuellen Gesichtspunkten neu organisiert.«
Harald Fricke, Museum für Geschichte / Epilog

Autor/Herausgeber: 
Bettina Allamoda, Jens Bal­zer, Detlef Kuhlbrodt und Cord Riechelmann (Hg.)

Harald Fricke. Texte 1990–2007

Merve, 2010, 978-3-88396-274-0